#maske auf – aber mit Stil!

#maske auf – aber mit Stil!

Das Nase-Mund-Masken knapp sind ist wohl bekannt. Dass die medizinischen Masken dem Pflegepersonal vorbehalten sein sollten, sollte auch klar sein. Also was machen wir alle, sollte es demnächst eine Maskenpflicht oder eine Masken-Empfehlung vom Bund geben? In unseren Nachbarländern nähen bereits seit Wochen ganz viele fleissige Hobbynäherinnen Nase-Mund-Behelfsmasken. „Nein solche Masken nähe ich sicher nicht“, dachte ich noch vor Kurzem und „anziehen tue ich sicher auch keine, ich bleibe einfach zu Hause“. Was aber wenn wir dann noch ganz lange zuhause bleiben müssen?

 

Es sieht ja nicht so aus, als löse sich das Corona-Virus plötzlich in Luft auf. Die Hygieneregeln und das Social-Distancing von mindestens 2 Metern sind sicher noch lange Teil unseres neuen Alltag’s. Was aber wenn wir nicht überall und dauernd die 2 Meter Abstandsregel einhalten können? Man denke da an ÖV, Coiffeur, Massage-Therapie etc., da ist es dann doch schlauer wenn alle (und nur dann funktioniert es auch) eine Behelfsmaske tragen. Diese schützt nicht den Träger vor Erregern, aber zu einem Teil das Gegenüber vor den Tröpfchen des anderen. Also wenn alle Maske tragen, sind wir alle viel besser geschützt. In Asien gilt das Masken tragen übrigens, grad zur Erkältungszeit und auch jetzt mit dem neuen Coronavirus als höfliche Geste anderen gegenüber.

 

Seien wir also höflich und schützen andere (und wenn es alle machen, schlussendlich auch uns) mit #maskeauf. Diese Community-Masken dürfen aber durchaus stilvoll und nett anzuschauen sein, drum sind die selbst genähten Stoffmasken fröhlicher und hübscher anzuschauen als die Hygienemasken. Und nachhaltig sind sie ausserdem auch, denn sie sind bei mindestens 60 Grad waschbar und somit wiederverwendbar.

 

Bitte beachtet unbedingt die Anweisungen für eine sichere Anwendung. Die Stoffmasken ersetzen keine medizinischen Masken und sind nicht zertifiziert, aber sie machen durchaus Sinn für die Allgemeinbevölkerung in gewissen Alltagssituationen. Übrigens empfehlen viele Virologen (darunter Prof. Dr. Christian Drosten) , Epidemologen etc. das Tragen von Masken als „Spritzschutz“ für andere und aus Höflichkeit. Denn oftmals hat der Träger noch keine Symptome, ist aber trotzdem bereits ansteckend, die Maske dient dann als bis zu einem gewissen Grad als „Auffangbecken“ beim Niesen, Husten, sprechen und atmen. Hier weitere Infos auf Maskefürdich 

 

Möchtet ihr so eine Maske nähen so findet ihr zahlreiche Anleitungen im Netz. Wer keine Lust zum selber nähen hat, darf gerne eine selbstgenähte Nase-Mund-Behelfs-Maske bei mir erwerben. Sie ist aus Baumwollstoff (doppellagig) gefertigt, hat einen Einschub für einen Filter (zb. Kaffeefilter, Kleenex etc.) und einen Draht (rostfrei) um den engen Sitz über der Nase zu gewährleisten. Und nein, ich werde und will damit sicher nicht reich werden und mich auch nicht dadurch bereichern wollen, aber vielleicht eine kleine Entschädigung für meinen Arbeitsausfall. Eine klitzekleine…denn in einer solchen selbst genähten Stoffmaske steckt (wenn man es schön nähen will und das ist mein Anspruch) pro Maske ca. 30 Minuten Arbeit exkl. Zuschnitt und dem restlichen Aufwand. Preis pro Stück CHF 20.- inkl. Porto und Versand hier kannst Du die Maske bestellen.

 

Interessant dazu auch die folgenden Artikel von Crafteln und  im Tagi vom 17.4.20

 

In diesem Sinne bleibt gesund!

No Comments

Post a Comment