Warum eine Farbanalyse nicht mit Chat-GPT funktioniert

Vor Kurzem hatte ich eine Kundin zur Farbanalyse welche mir gleich am Anfang sagte "nun bin ich mal gespannt ob Chat-GPT meinen Farb-Typ richtig bestimmt hat".  Ihr Sohn hätte ihr gesagt, warum sie denn eine Farbanalyse machen lasse das gehe doch alles heute ganz easy mit KI.

 

Wir haben dann also während gut 90 Minuten ihren Farb-Typ bestimmt und zwar so, dass sie gesehen hat was die einzelnen Farben für eine Wirkung auf sie und ihre Stimmung und ihr Erscheinungsbild haben. Ja meine Kundinnen "arbeiten" mit und es wird ihnen nicht einfach gesagt "du bist nun der und der Typ". Natürlich mache ich meine Kundinnen darauf aufmerksam auf was sie achten können und welche Wirkung die Farben haben. Diese Methode macht meiner Meinung nach am meisten Sinn: Die Kundin soll erleben was Farbe macht und was nicht.

 

Aber ich bin abgeschweift. Am Schluss als wir Ihren Farb-Typ bestimmt haben, alles besprochen haben wie sie nun künftig mit dem persönlichen Farbpass "ihre Farben" erkennt, wie sie ihre besten Farben kombinieren kann und welches ihre absoluten Wow-Farben sind etc. meinte sie "das freue sie jetzt, dass die KI NICHT recht hatte - diese meinte sie sei ein Herbst-Typ" - oh arg daneben meine Kundin war nämlich ein "kühler, gedeckter, dunkler Farbtyp".

 

Ich war dann aber natürlich neugierig und hab es selber an mir ausprobiert und siehe da: die Farbrichtung stimmte, aber das war es dann auch schon, das Feintuning hat dann nicht wirklich geklappt. Das weiss ich aber nur, weil ich die Expertin bin und natürlich meinen Farb-Typ kenne: Kühler, satter (nicht leuchtend) bis teilweise gedeckter Farbtyp mit mittleren bis dunklen Farben.

 

Was ist nun aber, wenn sich jemand nur auf Chat-GPT verlässt? Tja da passiert nichts dramatisches und als Spielerei ist es ganz lustig. Möchte jemand aber wirklich seinen Farb-Typ bestimmen lassen und herausfinden in welchen Farben sie wie wirkt und welches die Wow-Farben sind und vieles mehr, dann ist die KI zum Glück nicht der richtige Ansprechpartner. Und darum funktionieren auch online Farb-Analysen nicht auch wenn das viele Beraterinnen behaupten. Nur live und im ungeschminkten Zustand sieht man wirklich wie sich das Gesicht verändert zum Positiven wie auch zum Negativen. Um die richtigen Farben auszuwählen muss frau sehen was die Farben bewirken.

Wenn man dann also bedenkt, dass frau mit einer einmaligen Investition ihren Farb-Typ fürs Leben findet und dadurch keine (oder zumindest viel viel weniger) Fehlkäufe macht die dann im Schrank hängen, ist die Entscheidung für eine professionelle Live-Analyse rasch gefällt. Zumindest bei meinen Kundinnen, danke dafür.


Welche Farben stehen mir gut im Sommer?

Welche Farben stehen mir gut im Sommer aus meiner Farbpalette?

 

Viele Kundinnen fragen mich welche Farben aus ihrem Farbpass sie denn nun in der heissen Jahreszeit tragen sollen. Prinzipiell passen alle deine Lieblingsfarben aus deinem Farbspektrum auch im Sommer und/oder wenn du gebräunt bist. Aber natürlich ist es so, dass jemand der zum Beispiel dem Farbtyp "Kühl und dunkel" angehört nicht unbedingt im Sommer mit dunkleren Farben rumlaufen möchte. Erstens hat frau in dunklen Farben wärmer als in hellen Farben und zweitens darf es ruhig im Sommer heller als gewohnt sein. Erst recht wenn die Haut noch leicht gebräunt ist.

 

Kombiniere also gerne deine dunkleren Farben mit den hellen Tönen aus deinem Farbpass oder lass die dunklen Farben ganz im Schrank während der Sommermonate. Je nachdem wie sich deine Eigenkontraste verhalten kannst du auch deine Farbkontraste im Outfit etwas verändern oder probiere Monochrome-Looks aus mit deiner idealen Farbe in Gesichtsnähe.

 

Sich mit seinen Farben auseinanderzusetzen bedeutet auch damit zu spielen und sich nicht stur an in diesem Fall dunkle Farben zu halten wenn alles nach Licht, Helligkeit und Leichtigkeit ruft. Kombinieren ist die Kunst. Gerne zeige ich dir wie bei deiner persönlichen Farbanalyse.


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Fast-Fashion kotzt mich an! Dich auch? Ich mag Mode und Styling, aber die Modeindustrie ist einer der dreckigsten Industrien weltweit. Was kannst du also tun um deine Freude an Mode und Styling auszuleben und so nachhaltig wie möglich dabei zu sein?

1. Bediene dich in deinem eigenen Kleiderschrank ein und finde immer wieder neue Kombinationen. Meistens haben wir nicht zu wenig Kleidung sondern wissen nicht wie kombinieren. Kennst du mein Angebot des Kleiderschrank-Detox schon? Da sortieren wir gezielt aus und finden viele viele neue Kombinationen und Outfits, ganz ohne zu shoppen. 2. Wenn du etwas kaufen möchtest, frage dich erstmal ob du es wirklich brauchst? Wahrscheinlich nicht...siehe Punkt 1.  Wenn du nun wirklich etwas kaufen "musst" schaue dich in einem der zahlreichen Second-Hand Shops oder auch auf Ricardo um. Dort finde ich immer wieder tolle und gut erhaltene Kleidung.  4. Vermeide Fast-Fashion, wobei auch die klassische und oftmals auch Markenmode alles andere als fair und umweltgerecht produzieren.

  • 11 Kilo pro Person. So viele Kleider und Textilien werden in der Schweiz pro Jahr entsorgt. Das sind fast 100’000 Tonnen Altkleider, die grossmehrheitlich in den globalen Süden exportiert oder als Abfall verbrannt werden.
  • Dass es so weit gekommen ist, liegt daran, dass Fast-Fashion-Unternehmen massenhaft Wegwerfkleider verkaufen. Es ist ein Geschäftsmodell, das Menschen unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten lässt und stark zur globalen Erwärmung beiträgt. Die Fast-Fashion-Unternehmen sollen den Preis für die von ihnen verursachten Schäden zahlen.
  • Aus diesem Grund brauchen wir einen Schweizer Modefonds als Motor für gute, faire und langlebige Mode. Der Fonds würde Fast Fashion stark besteuern und Produzent*innen unterstützen, die gute, faire und langlebige Mode herstellen. Zudem würde er Reparaturen, Secondhand, bessere Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft fördern.
  • Unterzeichne bitte die an den Bundesrat gerichtete Petition und bittet ihn darum, gegen Fast Fashion aktiv zu werden und die Basis für eine Kreislaufwirtschaft für gute Mode in der Schweiz zu schaffen!

Danke fürs Mitmachen! Hier findest du weiterführende Informationen zum Thema:

Public Eye - Magazin Slow statt Fast-Fashion

Noch mehr zum Thema Mode und Nachhaltigkeit ebenfalls auf Public Eye findest du hier: Public Eye - Mode und Nachhaltigkeit

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Warum ich nicht mehr gerne shoppen gehe

...ich liebe Personalshopping mit meinen Kundinnen, aber ich gehe nicht mehr gerne shoppen...hää wie passt das zusammen?Read more


Stil-Persönlichkeit vor Bodytyp

In der ursprünglichen Stilberatung, wie es vor 20 oder 30 Jahren gelehrt wurde, unterschied man zwischen (meistens) 6 Stiltypen: Dramatisch, City-Look, Romantisch, Klassisch, Natürlich, Zart. Ausschlaggebend waren die Körpergrösse und die Figur für den Grundstil. Dann wurden noch andere Körpermerkmale wie Gesichtsform, Brauen, Augen, Lippenform beurteilt und so die Stilmischung erstellt. Ich arbeite nicht mehr so, sondern bei mir steht immer deine Persönlichkeit und dein Lebensstil im Vordergrund:

Dein Stil basiert auf 4 Säulen:

  • dein Lifestyle (persönliches Umfeld, Arbeit) und die Anforderungen die du optisch und praktisch an deine Kleidung stellst.
  • deine Persönlichkeit und dein individueller Geschmack (wie bist du drauf? Was gefällt dir? Was macht dir Freude? Wie willst du wirken?)
  • dein Körperbau/Figur. Gut angezogen zu wirken, bedeutet auch immer, sich für die Figur zu kleiden, die du jetzt hast. Wähle demnach auch die Kleidergrösse, Materialien und Schnitte für deinen Körper von heute. Einer gerade gebauten Figur schmeicheln andere Schnitte als einer sehr kurvigen Figur. Und die Schnitte und Stoffe, die die jeweilige Figur am besten unterstützen, haben eine eigene Stil-Ausstrahlung.
  • Deine Ausstrahlung (zb. Gesichtsform und Gesichtsmerkmale wie weiche Züge, kantige Züge etc.)

Diese 4 Säulen bilden die Grundlage deiner Stil-Persönlichkeit. Die Figur, resp. Bodytype wird dann als ein Instrument zur Umsetzung deines Stil und Styles eingesetzt. Für jeden Bodytyp gibt es passende Schnittformen, Stoffarten und Tipps und Tricks wie du so wirken kannst wie du es dir wünschst. So entsteht dein individueller Stil und Style.

Meistens kristallisiert sich eine dominante Stilrichtung heraus, doch es gibt dazu noch etliche Varianten die ebenfalls passen. Als Beispiel du bist der Casual-Typ, liebst die Natur, Nachhaltigkeit und bist eher ruhig unterwegs. Doch oftmals sind deine Looks zu langweilig, etwas spezieller dürfte es schon sein? Dann erarbeiten wir deine Casual-Stilpersönlichkeit in die Richtung, dass du zb modischere Ausschnitte und Stoffe wählst und passende Accessoires kombinierst und mit Key-Pieces deine Outfits spannender gestalten kannst. Statt immer nur beige Oversize Looks mit Rundhals-T-Shirts probieren wir schmalere Hosenformen mit zb fliessenden Ausschnitten und einer 3er-Farbkombination aus. Hier könnte ich noch viele Beispiele anführen wie man mit kleinen Änderungen viel erreichen kann.

Lust auf bekommen deine Stil-Persönlichkeit kennenzulernen? Melde dich gerne bei mir.


Warum shoppen im eigenen Kleiderschrank Spass macht

Kennst du das auch? Immer die selben Outfits in immer denselben Farben? Gäähn! Nun rasch wieder was Neues shoppen, meist dann wieder ähnliche Teile die sich bereits in deinem Schrank befinden? Vielleicht auch gefolgt von einem schlechten Gewissen: "Nachhaltig ist das ja nicht", "Schon wieder so viel Geld ausgegeben für Teile die ich schon habe", "Ich habe nichts anzuziehen bei einem vollen Kleiderschrank", "ich bin langweilig"

Versuche doch mal in deinem eigenen Kleiderschrank zu shoppen. Hier ein kurze Anleitung:

  1. Räume alles aus dem Schrank
  2. Schrank feucht auswischen und von Staub befreien
  3. Alle Oberteile, alle Hosen, alle Kleider, alle Röcke auf separate Stapel
  4. Alles wird anprobiert und beurteilt: Passt es noch? Stimmt die Farbe für mich? Gehört es zur Kategorie Basic Teil oder Keypieces?  Ist das mein Schnitt? Tut es was für mich? Stimmt der Stil? Passt das Muster zu mir? Entspricht es meinem Wunschstyle? Wirke ich darin so, wie ich es mir wünsche?
  5. Suche nun zu allen Teilen, welche die Kriterien bei Punkt 4 erfüllen stimmige NEUE Kombinationen.  Mein Tipp: Ein spannendes Outfit besteht aus mindestens 3 Teilen....suche auch die passenden Accessoires dazu heraus, inkl. Schuhe.
  6. Alles zusammen anprobieren und ein Selfie vor dem Spiegel machen
  7. Nun beurteilst du das ganze Outfit wieder nach Punkt 4
  8. Erfüllen die neu gefunden Outfits Punkt 4? Gratuliere du hast dein erstes neues Outfit aus deinem Schrank geshoppt.
  9. Stimmen wesentliche Punkte aus Punkt 4 nicht, was musst du ändern damit es stimmig wird, die Farbe passt etc.?

Zugegeben es ist etwas Arbeit dahinter, aber du wirst am Ende vielen neuen Outfits belohnt, ganz ohne Geld auszugeben.

Möchtest du Unterstützung? So schaue dir gerne mein Angebot hier an.


Stil erleben oder klassische Stilberatung?

Du möchtest dich schon länger konkret mit deinem Stil beschäftigen und live erleben wie er sich anfühlt - DEIN STIL? Dann ist mein Angebot "Stilberatung erleben" vielleicht was für dich.

Hier liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung, denn die Theorie erledige ich für dich vorab. Du sendest mir ein paar Fotos und den ausführlichen Fragebogen zurück und ich erläutere dir deine Stil-Mischung bei unserem Treffen.

Für wen ist nun die klassische "Stilberatung" gedacht und für wen die "Stilberatung erleben"? Mmmh das kommst auf dich darauf an, natürlich. Traust du dir zu das theoretische Wissen, welches du nach der klassischen Stilberatung hast, in Eigenregie umzusetzen und bist genug mutig auch Neues zu wagen dann bist du mit der klassischen Stilberatung gut bedient. Bist du jedoch der Typ, der sich dann doch nicht so ganz traut was zu ändern und besteht die Tendenz, dass du im Zweifel doch wieder zu der immer selben Kleidung greifst.  Du kannst gut einen kleinen, aber liebevollen "Schubs" gebrauchen um ins Tun zu kommen? Dann empfehle ich dir die "Stilberatung erleben".

Interessiert? Dann findest du hier nochmals das ausführliche Angebot zum Nachlesen:

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Was ist Stil und was ist Mode?

«Mode ist vergänglich. Stil niemals.»

(Coco Chanel)

 

Das Zitat von Coco Chanel trifft ins Schwarze. Mode und Trends sind das was uns die Medien und Modejournale Saison für Saison als Must-Haves verkaufen wollen.  Verkaufen um jeden Preis.

 

Da nicht allen Frauen jeder Modetrend auch gut steht sind viele orientierungslos und kaufen etwas nur weil es gerade angesagt ist. Und nächste Saison ist dann wieder alles veraltet, wird weggeworfen oder landet als Schrankleiche in den Tiefen des Kleiderschrankes. Schade ums Geld und die Zeit die so beim stundenlangen Shoppen vertrödelt wird. Zudem kommen noch die verschwendeten Ressourcen sowie die Ausbeutung von Mensch und Erde hinzu. Und das alles eingerechnet macht doch auch nicht glücklicher, oder?

 

Das kann dir nicht passieren, denn du hast Spass deinen Stil auszuleben und ignorierst Modetrends? Glückwunsch, dann zählst du zu den Frauen, die ihren Stil schon lange gefunden haben und sich nicht an Trends orientieren! Alle anderen dürfen hier gerne weiterlesen.

 

Ich schaue mir keine Modezeitschriften mehr an, denn was dort zu sehen ist sieht man so nie auf den Strassen und wenn doch sieht oft eher nach Verkleidung als nach Individualität aus. Und sich zu vergleichen mit irgendwelchen Models lohnt schon mal gar nicht – Photoshop lässt grüssen!

 

Also was tun um sich in seinen Kleidern stilvoll gekleidet zu fühlen und nicht nur angezogen?

 

  • Angezogen sein bedeutet, sich morgens wahllos irgendwas aus dem Schrank zu greifen und gut ist.
  • Gekleidet zu sein, bedeutet sich bewusst zu machen, wie man wirken möchte und was einem gut steht. Klar kann es auch vielfach «nur» Jeans und Pulli sein, aber auch Jeans und Pulli können und sollten zu Ihnen passen und stilvoll sein. Kleine Details können eine grosse Wirkung haben!

 

Überlege dir bitte mal folgendes:

  1. Was macht dich aus?
  2. Wie möchtest du wahrgenommen werden?
  3. Was gefällt dir an dir?
  4. Wie sah dein Stil bisher aus? Was hat sich verändert im Laufe der Jahre?
  5. Wieviel Prozent deines  Schrankes ziehst du regelmässig und GERNE an?

In meinen Beratungen ist es meistens so, dass die Frauen ein Grundgespür für ihren Stil haben, ihn aber auf der Schmalspur ausleben und es nicht wagen Neues auszuprobieren.

 

«Nein Röcke ziehe ich nicht an» «Nein die Farbe xy hab ich noch nie getragen» usw. Frau fühlt sich sicher in Jeans und Pulli und möchte nicht auffallen, aber insgeheim merken viele «da ginge doch noch mehr». Und warum nicht mal auffallen? Es muss nicht in grosser Robe und Dramatik ausarten, ausser es ist dein Stiltyp.

 

Klar muss man nicht alles ausprobieren und wer Röcke partout nicht mag soll auch keine tragen. Ich selbst bin auch eher der Hosentyp. Aber darum geht es gar nicht, sondern wenn du von vornherein alles Neues und Ungewohnte ablehnen, wird es schwierig deinen Stil zu verändern oder zu erleben.

 

Du merkst seinen Stil zu entwickeln benötigt etwas Zeit und Freude sich damit auseinander zu setzen. Gerne unterstütze ich dich dabei mit meinen Angeboten ganz nach deinen Bedürfnissen.